Forschung

Forschung

Was vor wenigen Jahren für die meisten Menschen reine Utopie war, ist mittlerweile unumstößliche Realität. Roboter sind auf dem Vormarsch: Sie fahren, fliegen, schwimmen oder laufen auf zwei oder mehr Beinen. Sie arbeiten in der Fabrik, werden im Krieg und in Katastrophengebieten eingesetzt. Bald werden sie auch den Haushalt erobert haben: Sie halten die Wohnung sauber, spielen oder lernen mit den Kindern,  bedienen bei der Party Gäste oder pflegen Kranke und Bedürftige. Aufgrund der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen Pflegenotstand bedarf es keiner allzu großen Fantasie, dass Robotertechnologie auch den Bereich der Altenpflege erobern wird. Dabei werden die Forscher nicht müde zu betonen, dass der Faktor Mensch in der Pflege nicht ersetzt sondern lediglich unterstützt werden soll.

Im stationären Bereich wird bereits viel getestet und die Ergebnisse sind durchaus vielversprechend. In Ländern wie Japan und Südkorea, die ähnlich wie Deutschland mit einer überalternden Gesellschaft zu kämpfen haben, ist man bereits einen Schritt weiter. Sogenannte Service-Roboter werden dort bereits in der ambulanten Pflege eingesetzt. Sie unterstützen Senioren durch  intelligente Technik bei alltäglichen Ritualen, sei es, dass sie die Wohnung reinigen, Türen öffnen oder Getränke und Essen anreichen. Einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts zufolge, kann sich bereits jetzt ein großer Teil der Deutschen, die Dienste eines Roboters in den eigenen vier Wänden vorstellen, darunter auch sehr viele Senioren. Noch ist die Technik allerdings zu teuer und in vielen Aspekten noch nicht ausgereift … noch nicht!

 

Foto: (c) Fraunhofer IPA 2008