Mit meinPAUL selbstbestimmt leben

Mit meinPAUL selbstbestimmt leben

Eigentlich war Gertrud aus Ludwigshafen, 76 Jahre, schon immer sehr selbstständig. Sie hatte sich vorgenommen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Doch seit einem Sturz vor wenigen Monaten ist alles anders geworden und sie braucht Unterstützung. Das Unternehmen CIBEK GmbH bietet mit meinPAUL ein Gebäudesteuerungs- und Assistenzsystem an, das es älteren Menschen ermöglicht, länger selbstbestimmt zu leben.

Vernetzung der Haustechnik
Foto: stux/pixabay.com

Nachdem ihr Mann vor einigen Jahren verstorben war, hatte sich Gertrud eigentlich ganz gut auf ihr Leben als Alleinstehende eingerichtet. Sie hat eine nette Nachbarschaft, pflegt einen kleinen Freundeskreis und versorgt ihren Haushalt. Auch ihr Sohn und seine Familie besuchen sie regelmäßig.  Bis vor kurzem konnte sie auch noch alle Besorgungen selbst erledigen. Aber als sie nach einem Schwächeanfall gestürzt war und sich das Bein gebrochen hat, ist das Leben schwieriger für sie geworden. Sie ist in ihrer Mobilität stark eingeschränkt und hat Angst, dass sie beim nächsten Schwächeanfall wieder lange Zeit auf Hilfe warten muss.

Sie hat schon mit dem Gedanken gespielt, ins Pflegeheim umzuziehen. Aber wie froh ist sie, als ihr Sohn von meinPAUL berichtet, dem Gebäudesteuerungs- und Assistenzsystem der CIBEK GmbH, das ältere Menschen unterstützt und ihnen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Mit einem Touchdisplay oder Tablet kann Gertrud die verschiedenen Funktionen von meinPAUL abrufen.

Über die Komfort- und Multimediafunktion kann sie sich Bilder anschauen, Musik oder Videos abspielen, im Internet surfen oder sich mit Spielen die Zeit vertreiben und ihr Gedächtnis trainieren. Sogar Essen auf Rädern kann sie sich damit bestellen. Mit der Kommunikationsfunktion schreibt Gertrud E-Mails. Sie startet einen Video-Anruf oder pflegt auf einer gemeinsamen Plattform den Kontakt zu Familie und Freunden. Am wichtigsten erscheint ihr die Sicherheitsfunktion. Gertrud kann ganz einfach mit dem Tablet die Wohnungstürkamera starten, um zu sehen wer vor der Tür steht. Sie schaltet mit einer Fingerberührung das Licht aus oder öffnet den Rollladen. Ein Gefühl von Sicherheit gibt ihr vor allem auch der intelligente Hilferuf. meinPAUL erlernt den Tagesablauf und meldet automatisch Alarm, wenn er keine Bewegung mehr registriert. Auch die Funk-Hilferuftaster, die überall in der Wohnung angebracht werden können, lassen Gertrud wieder ruhiger schlafen. Am besten findet Gertrud aber die einfache Bedienung. Sie kann meinPAUL ohne PC-Kenntnisse bedienen.

Voraussetzung für die Nutzung von meinPAUL ist ein Internetanschluss und ein Hausnotrufgerät von einem Rettungsdienst.  Laut Bernd Klein, dem Geschäftsführer der CIBEK GmbH, muss man für die Installation von meinPAUL in einer Zwei-Zimmer-Wohnung etwa 3500 Euro rechnen. MeinPAUL wird bisher vor allem von Wohnbaugesellschaften, Pflegeheimen, Krankenkassen, Kommunen, Energieversorgern und Dienstleistern eingesetzt, die ihren Kunden im Bereich Smart Home und unterstütztes Leben einen zusätzlichen Service anbieten wollen.

Weitere Informationen zu meinPAUL finden Sie unter CIBEK GmbH

 

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