Moderne Hörgeräte machen das Hören wieder einfacher

Moderne Hörgeräte machen das Hören wieder einfacher

Seit einem Hörsturz vor 20 Jahren hört Paul nicht mehr gut. Zuerst hat er den Hörverlust kaum wahrgenommen. Aber seit er in Rente ist, lässt sein Gehör immer mehr nach. Zwar trägt er schon seit längerem ein einfaches Hörgerät. Aber das schaltet er immer aus, wenn die Geräusche um ihn herum zu laut werden. Er kann dann einfach nicht mehr unterscheiden, welche Geräusche nur im Hintergrund sind und welche zu seinem Gespräch gehören. Deshalb geht er auch nicht mehr gerne mit seiner Frau ins Café nach dem Sonntagsspaziergang. Er fühlt sich nicht wohl, weil er sich dort nicht mit ihr unterhalten kann. Auch Fernsehsendungen kann er sich nicht mehr gemeinsam mit seiner Frau anschauen. Will er etwas verstehen, muss er den Ton so laut stellen, dass die Sendung im ganzen Haus zu hören ist. Versucht er es mit Hörgerät, hat er häufig unangenehme Pfeiftöne im Ohr. Als er schließlich auch nicht mehr mit seinen Kindern und Enkeln telefonieren kann, weiß Paul, dass sich etwas ändern muss. Er geht zum seinem Hörakustiker.

Pauls Hörakustiker empfiehlt ihm ein modernes digitales Hörsystem, wie es heute von verschiedenen Herstellern angeboten wird. Digitale Hörgeräte sind kleine, winzige Computer, die mit Hilfe einer speziellen Software genau auf Pauls Gehör eingestellt werden können. Da Paul sich auch zu Hause oft an seinem Computer beschäftigt, lässt er sich gerne erklären, wie diese Minicomputer im Ohr funktionieren: Digitale Hörgeräte nehmen über ein oder mehrere Mikrofone Geräusche und Klänge von außen auf und wandeln sie in digitale Signale um. Die individuell programmierte Software des Hörgeräts verarbeitet die digitale Information und wandelt diese anschließend wieder in akustische Signale um, die auf die besonderen Bedürfnisse von Pauls Gehör zugeschnitten sind. Störende Hintergrundgeräusche werden unterdrückt und nur die Frequenzen verstärkt, die Paul für ein besseres Hören benötigt. Auch die Gewöhnung an die neue Hörhilfe fällt dadurch leichter, verspricht Pauls Hörakustiker.

Nach mehreren Kontrollen durch seinen Hörakustiker, etwas Geduld und Übung hört Paul wieder alles, was er hören will. Hintergrundgeräusche stören ihn fast gar nicht mehr. Er erkennt wieder, aus welcher Richtung der Schall kommt, da die beiden Hörgeräte miteinander kommunizieren und so ein räumliches Hören erzeugen. Dadurch kann er sich auch besser im Raum orientieren. Mit seinen Enkeln telefoniert er wieder regelmäßig, weil er sein Hörgerät direkt mit dem Telefon oder seinem neuen Smartphone vernetzen kann und das Gespräch direkt auf seinem Hörsystem ankommt. Er kann sein Hörgerät auch mit seinem Fernseher verbinden, so dass er die Lautstärke passend für sich einstellen kann. Seine Frau leistet ihm beim Fernsehabend wieder Gesellschaft. Sie verfolgt die Sendung ganz normal über den TV-Lautsprecher. Einem Besuch im Café steht nun auch nichts mehr entgegen.

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